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Murks

Im vergangenen Sommer hatten wir einen Neubau zu errichten, bei welchem die Eindeckung durch einen Dachdecker vorgenommen werden sollte (und auch wurde). An einem Punkt war die Planung etwas kritisch. Es gab einen Giebel und daneben liegend zwei Dachfenster als Kombielement nebeneinander. Da die Dachfenster in Breite 94 laut Planung vorgesehen waren habe ich eben mit den Hölzern etwas geschoben, um die Fenster Raummittig aber trotzdem noch neben die Gaube zu bekommen. So sollte es nach Planung dann werden. Die Füllhölzer der Wechslung hatten wir noch nicht montiert, um dem Dachdecker den grösstmöglichen Spielraum zu lassen und die Breite des Bleches zwischen den Fenstern frei wählen zu können.

Nach Aufrichten des Daches kam dann auch irgendwann der Dachdecker und begann mit seinen Arbeiten. Zwischenzeitlich befand ich mich noch im Urlaub um dann nach meiner RĂĽckkehr folgendes auf der Baustelle vorzufinden.
Der Dachdeckerermeister hatte die Fenster in Breite 114 bestellt und auch von seinen Leuten einbauen lassen. Wegen der ĂĽbermässigen 20 cm kam es aber zum Konflikt mit der Rinne der anliegenden Gaube, welches die Dachdecker kurzhand “provisorisch” lösten. Ich war schockiert als ich an die Baustelle kam und diesen Murks sah. Später rĂĽckte dann eben nochmals der Spengler an und reparierte das Vergehen.

Fazit: Giebelgaube nun asymetrisch, da an der Seite zum Fenster die Rinne auf das Dach zurückgezogen wurde. Dachfenster als Klappschwingfenster mit Griffhöhe ca. 1,90 cm von fertigem Fussboden. Hier wäre ein Schwingenster absolut ausreichend gewesen. Optimalerweise eben mit Motor zur Bedienung.
Aber das kommt eben davon wenn manche den Kopf nur zum Haare schneiden haben.