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Merkwürdige Preisgestaltung

Ab und an braucht man wenn man viel mit Akkugeräten arbeitet neue Aklkupacks. Nachdem mir ja im letzten jahr einige AkkuGeräte und auch Akkus gestohlen wurden muss ich so nach und nach eben wieder einiges ergänzen. Insbesondere da die verbliebenen letzten zwei 5.2ah Akkus vor kurzem von einem zum anderen Tag beim Laden auf Fehlermodus schalteten.

Vor zwei Wochen habe ich mir dann ein 3er Kit 4.0ah LIHD akkus zugelegt welche mit ca. 160 Euro zu Buche schlugen.
Gestern nun fiel mir ein Angebot ins Auge…..5.2ah Li-Io Akkus für etwas über 50 Euro.
Als ich dann auf der Shopseite weiterschaute, entdeckte ich das Angebot eines BasisSets. 3 Akkus des gleichen Typs , mit Ladegerät (hab ich schon 4) und Metaloc Systainer für sage und schreibe 328 Euro. Also wenn man es vergleicht würden die drei Akkus 153 Euro kosten und das Ladegerät und der Systainer dann nochmals 175 extra. Ich kann so eine Preisgestaltung irgendwie nur schwerlich nachvollziehen.
Ich habe mir dann von Variante 1 gleich 4 Stück bestellt. Für die kleinen und einfacheren Anwendungen erstmal okay. Im nächsten Schritt gibts dann fürs Grobe und Schwere noch den ein oder anderen 5.5 oder 8.0 AH LiHD.

Nerviges Papiergeklammere

Die aktuelle “Corona-Krisenzeit” bringt ja doch die ein oder andere kleine Veränderung mit sich. So haben sich der ein oder andere Lieferant relativ kurzfristig dazu entschlossen, Rechnungen künftig digital per Mail zu versenden. Für mich eine kleine Arbeitserleichterung was Archivierung und Weiterverarbeitung betrifft. Vom Umweltgedanken ganz zu schweigen. Nebenbei hat die Post auch mehr Zeit Amazon Pakete auszuliefern :-)
Da aber die verbliebenen eingehende postalische Rechnungen ja auch weiterhin von mir gescannt werden müssen (wie beispielweise jetzt am Sonntag morgen), zeigt sich die doppelte Rückständigkeit mancher Unternehmen. Nicht nur dass die Rechnungen per Post kommen, man verschwendet auch noch eigene Zeit um mehrere Blätter zu klammern und zusätzlich meine Zeit um die Klammern wieder zu entfernen. Bitte lasst das doch einfach. Das ist nur nervig und unnötig.

Lieferung mit Zusatzaufgabe

Heute eine Holzlieferung eines meiner Partner erhalten. Was aber auch immer der oder die Mitarbeiter sich dabei gedacht haben als sie die Ware kommisionierten? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hätte man die Latten genausogut auch in eine komplette separate Lage mit Zwischenhölzern setzen können, dann müsste ich nicht alles mit der Hand auseinanderpfriemeln. Mal wieder Kategorie “Ohne Worte”.

Geiles Fenster

Diese Fenster haben wir bereits vor zwei- drei Jahren eingebaut, aber ich finde es immer noch total genial. Insgesamt waren es drei Fenster und das allerbeste war die Synchronität der Fenster beim Öffnen mit der Fernbedienung.
Kein Antrieb im Weg, voller Blick in die Ferne. Einfach Roto i8.
Klick Roto_i8.mp4

Öffentliche Ausschreibungen

Mittlerweile hat sich ja bei vielen Handwerkern, wie auch bei mir und vielen meiner umliegenden Kollegen, eine gewisse Unlust breitgemacht, was die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen betrifft. Diese bedeuten in der Regel meistens viel Aufwand, unzureichenden Unterlagen und letztendlich langes Warten auf die Entlohnung.
Um überhaupt in den Genuss eines Auftrages zu kommen werden schon einmal einige Hürden aufgebaut.

Oftmals muss für die Teilnahme an einer Ausschreibung erst einmal Geld bezahlt werden um die Unterlagen zu erhalten. Ab und an aber gibt es dann auch beschränkte öffentliche Ausschreibungen, welche an einen ausgewählten Pool von Handwerkern verschickt werden. Dies ist aber nur bis zu einer erwartbaren Kostengrenze möglich.
Die Anforderungen welche gestellt werden sind je nach Auftragssumme auch nicht gerade ohne. Mann muss beispielsweise einen Eignungsnachweis erbringen. Oder sich Präqualifizieren lassen um diesen Eignungsnachweis nicht jedes Mal erbringen zu müssen. Die Kosten hierfür hat – natürlich – der Handwerker zu tragen.
Lange Rede kurzer Sinn. Öffentliche Ausschreibungen sind oftmals wenig attraktiv.
Warum nun also dieser Blogbeitrag?

Es war mir eine Ausschreibung kostenfrei zugegangen, welche aus ca. 40 Seiten bestand. Der abzuleistende Arbeitsumfang passte aber auf ganze 3 Seiten mit insgesamt ca. 15 -20 Positionen. Alles andere sind Vorbemerkungen, einzuhaltenden Vorschriften, Erklärungen etc.

Man könnte jetzt denken: “ nun ja, 3 Seiten Leistungen, da kann ja nichts schiefgehen.” Falsch gedacht.
Beispiel einer Leistungsbeschreibung:

“Liefern und befestigen einer Holzplatte aus OSB, 25 mm dick, Breite ca. 24 cm als Attikaabdeckung zur Aufnahme eines Bleches”

Soweit, so unklar. Pläne wurden der Ausschreibung keine mitgegeben. Die könnte man in der Verwaltung einsehen. Termin ausmachen, hinfahren, ankucken….das alles wegen 15 Positionen.
Wie muss ich die Platte nun festmachen. Was habe ich als Untergrund? Kann ich einfach anschrauben, muss ich andübeln, ober habe ich vielleicht sogar Stahl darunter wo man noch Löcher bohren müsste? Wie soll man solche Positionen vernünftig kalkulieren.

Aber sich dann beim Einreichen von Rechnungen darüber aufregen, wenn die Anschrift nicht korrekt geschrieben (tatsächlich so vorgekommen – Strasse falsch geschrieben) oder irgendein Aufmassblatt vergessen wurde.

Man braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn sich unter Handwerkern die Ausführung von Nachträgen zu einem wahren Leistungssport entwickelt hat.
Oder aber keiner mehr Interesse an Öffentlichen Aufträgen zeigt.

(Der Entwurf zu diesem Beitrag stammt bereits aus dem Jahr 2009. Es sind also keine laufenden Vorgänge von betroffen. Die Thematik ist leider immer noch die Gleiche.)