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Messe

Wie bereits angedeutet, stand letzte Woche ein kleiner Messebesuch in K√∂ln bei der Dach-und Holz auf dem Programm. Hierzu hatten wir mit der Zimmerer-Innung der S√ľdpfalz einen Kleinbus gechartet und sind mit einigen unserer Mitglieder (davon fast alle mit Frauen) sowie zwei G√§sten nach K√∂ln ged√ľst. Dort haben wir uns dann mal zu Gem√ľte gef√ľhrt, mit was uns die Industrie in den n√§chsten Monaten und Jahren das Leben leichter machen m√∂chte (oder auch nicht).
Ich pers√∂nlich fand den Messebesuch sehr sch√∂n und aufschlussreich, wenngleich ich zum ersten Mal auf einer Messe nicht als Einzelk√§mpfen und Solo unterwegs war. Wir haben uns eigentlich die meiste Zeit in der Gruppe bewegt, was einerseits eine gewisse Dynamik, ab und an aber auch eine l√§hmende Statik mit sich bringt. Viele Firmen bieten ja gewisse Kleinigkeiten in fester und fl√ľssiger Form an und ab und an muss man solche Angeboe ja auch annehmen.
Um es aber auf den Nenner zu bringen: Ich fand den Besuch innerhalb einer Gruppe sehr angenehm. √úberaus angenehm sogar. Aber ich habe bei weitem nicht den Informationsgehalt erzielt den ich erziele wenn ich mich alleine √ľber die Messe bewege. Gut…vieles kann man im nachhinein dann bei Baulinks.de oder bei den Herstellern direkt nachlesen. Manche Frage h√§tte ich aber auch direkt im Zwiegespr√§ch mit sachkundigen Herstellervertretern kl√§ren k√∂nnen. Aber wie gesagt. Der Spassfaktor war den ganzen Tag √ľber vorhanden.

Wir haben dann auch am Donnerstag uns einen feuchten Kehricht √ľber die “Es ist 18 Uhr, wir schliessen nun die Messe f√ľr heute” Durchsage geschert und sind bis fast 19.00 Uhr bei Koramic am Stand bei ansprechender Livemusik h√§ngen geblieben. Irgendwer muste da ja auch mal ein wenig Stimmung machen. Viele standen ja eher so rum wie drei Tage Regenwetter. Anschliessend Abfahrt zum Hotel, kurz einchecken, frisch machen und gegen 20.00 sind wir per Pedes in die K√∂lner Altstadt. Die Lokalsuche (also rein Essenstechnisch) gestaltete sich dann etwas schwieriger, mit 13 Leuten kann man sich nicht einfach mal schnell noch irgendwo zwischenreicn quetschen. Wir haben aber noch einen Platz gefunden.
Anschliessend dann noch die ein oder andere Kneipe begutachtet, viele bekannte Firmenvertreter auch aus unserer Region getroffen, aufgepasst dass keiner in eine der vielen Kölner U-Bahn Löcher fällt und bald war auch schon wieder halb vier und Zeit zum Schläfchen machen.
Kurze Zeit sp√§ter ging es dann aber nat√ľrlich wieder zum Fr√ľhst√ľck um nochmals einen halben Tag die Messeleute zu bel√§stigen, w√§hrend die Frauen gr√∂sstenteils die Gelegenheit nutzten und der K√∂lner Shoppingmeile einen Besuch abstatteten.
Am fr√ľhen Nachmittag gegen 15.00 Uhr haben wir dann die Heimreise angetreten.

Alles in allem konnte man wieder sehr positives Feedback aus den Gesichtern der teilnehmenden Kollegen lesen und dies best√§rkt mich darin, doch weiterhin als Obermeister mein m√∂glichstes zu tun und Events zu planen und anzubieten. Dieser Punkt war einer der wenigen, welcher auf meiner Messeagenda auch wirklich abgearbeitet wurde. So habe ich einige Kontakte gesucht und mich mit Firmenvertretern und Aussendienstmitarbeitern besprochen um mal den ein oder anderen Kurzvortrag durchf√ľhren lassn zu k√∂nnen. Also falls der ein oder andere aus meiner Innung hier mitliest: Ich bin und bleibe am Ball. Gut Holz.

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